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Kalt, sonnig und voller Leute: unser Saisonfinale in Korschenbroich

4 Min Lesezeit von Martin

Bunte Luftballons und ein Pfeil aus Pappe mit der Aufschrift „HOFFLOH“ an einem Laternenmast vor einer Backsteinwand

Am Sonntag, den 18. Oktober 2026, hat Korschenbroich-Kleinenbroich seinen Hofflohmarkt gefeiert, und wir waren dabei. Mit 93 angemeldeten Ständen war es unser letzter großer Hofflohmarkt in diesem Jahr. Trotz der Kälte waren die Straßen bei Sonnenschein voll, und die Stimmung war bestens.

Wer an diesem Morgen nach Kleinenbroich kam, musste nicht lange suchen. Mitten auf einer Verkehrsinsel stand in blauer Kreide „Dorfflohmarkt“, daneben wiesen gelbe Pfeile in die Seitenstraßen. An den Laternen hingen Luftballons, auf einem Pappschild war mit dickem Filzstift „HOFFLOH“ geschrieben. Die Nachbarschaft hatte ihren Markt offensichtlich selbst in die Hand genommen.

Mit blauer Kreide auf die Straße geschrieben: „Dorfflohmarkt“, dazu gelbe und blaue Kreidepfeile auf einer Verkehrsinsel

Wintermantel statt Sommerkleid

Mitte Oktober ist für einen Hofflohmarkt ein gewagter Termin, und tatsächlich war es kalt. Die Sonne machte das wieder wett: Sie zog den ganzen Tag über Besucher aus den Häusern, Familien mit Kinderwagen und Fahrradanhänger ebenso wie Spaziergänger mit Hund. Viele hatten sich dick eingepackt und ließen sich Zeit, von Einfahrt zu Einfahrt zu bummeln. Gerade in den langen Reihenhausstraßen standen die Stände so dicht, dass man kaum ein paar Meter ohne neuen Tisch kam.

Lange Reihe von Ständen vor Reihenhäusern, ein Mann schiebt einen Fahrradanhänger, an den Hauswänden hängen Halloween-Geister

Auffällig war, wie viel Mühe sich die Anbieter mit ihren Ständen gegeben hatten. An einer Hauswand hing eine handgemalte Kreidetafel mit „Hof Flohmarkt, Sonntag 10 bis 16 Uhr“ und dem Motto „Stöbern, Bummeln, Schätze finden“, eingerahmt von bunten Luftballons. Im Innenhof dahinter hatten mehrere Nachbarn ihre Pavillons nebeneinander aufgebaut, und dort herrschte reger Betrieb.

Kreidetafel „Hof Flohmarkt, Sonntag 10 bis 16 Uhr, Stöbern, Bummeln, Schätze finden“ mit bunten Luftballons an einer Backsteinwand, dahinter Besucher an Pavillons in einem Innenhof

Ein Viertel im Halloween-Kostüm

Zwei Wochen vor Halloween hatte Kleinenbroich sich schon herausgeputzt. Über manche Fassade zog sich ein riesiges Spinnennetz, an den Vordächern flatterten Geister, und in einem Vorgarten lag ein Skelett zwischen Lavendel und Grablichtern. Es wirkte, als hätte die Nachbarschaft eine eigene kleine Halloween-Tradition. Für den Hofflohmarkt war das ein Glücksfall, denn die Deko lud zum Stehenbleiben ein und gab ganz nebenbei Gesprächsstoff.

Vorgarten mit Lavendel und Eukalyptus, aus der Erde ragen Totenkopf, Hände und Füße eines Plastikskeletts, dazwischen rote Grablichter

Spielzeug für den Nähkorb

Die Begegnung, die mir von diesem Tag am meisten in Erinnerung bleibt, hatte ich an einem kleinen Stand mit Spielsachen. Ein Mädchen verkaufte dort ihr altes Spielzeug, und zwar mit einem klaren Plan: Vom Erlös will sie neuen Stoff für ihre Nähmaschine kaufen, um mehr selbst nähen zu können. Was dabei entsteht, möchte sie vielleicht beim nächsten Hofflohmarkt anbieten. Gut möglich also, dass Kleinenbroich im nächsten Jahr einen Stand mit Selbstgenähtem mehr hat.

Ähnlich offen waren die Gespräche an vielen anderen Ständen. Die Leute hatten sichtlich Freude am Tag und an der Nachbarschaft, und schnell ging es auch um die Zukunft: Viele wollten den nächsten Hofflohmarkt für 2027 direkt gemeinsam planen. Eine bessere Rückmeldung gibt es für uns kaum.

Ein starker Abschluss und ein paar Nachzügler

Mit 93 Ständen gehört Kleinenbroich zu den größten Hofflohmärkten dieses Herbstes. Im ganzen Oktober war nur Dormagen-Nievenheim mit 141 Ständen größer. Ganz zu Ende ist die Saison 2026 trotzdem noch nicht: Bis Nikolaus stehen noch einige kleinere Termine im Kalender. Die Anmeldungen dafür laufen bislang verhalten, wer noch einen Stand eintragen möchte, ist also herzlich willkommen:

Ausblick auf 2027

Parallel bereiten wir bereits die nächste Saison vor. Webseite und App entwickeln wir gerade weiter, damit Planen, Eintragen und Stöbern 2027 noch einfacher werden. Die ersten Termine für das kommende Jahr stehen schon fest:

Köln-Sülz eröffnet damit wie schon in diesem Jahr die Kölner Saison, und auch die Waldsiedlung in Leverkusen hat ihren Frühjahrstermin bereits eingetragen. Weitere Termine kommen laufend hinzu, den aktuellen Stand gibt es immer auf hoffloh.de/events.

Passend dazu gibt es den neuen Flyer für die Saison 2027. Über den QR-Code lässt sich direkt ein Termin für die eigene Straße vorschlagen, und ein Stand ist ab 2,50 € eingetragen, ohne Registrierung und ohne Anmeldeschluss. Am besten hängt der Flyer schon jetzt im Hausflur oder am Schwarzen Brett. Dann bleibt den Nachbarn der ganze Winter, um Keller und Dachboden auszusortieren.

Flyer „HofFloh, Saison 2027, Jetzt Termin vorschlagen!“ mit drei Fotos von Hofflohmärkten, QR-Code zu hoffloh.de/events und den Punkten „Stand eintragen ab 2,50 €, ohne Registrierung, kein Anmeldeschluss“

Flyer für die Saison 2027 herunterladen (PDF, 4,8 MB)

Danke, Kleinenbroich

Danke an alle, die diesen Sonntag möglich gemacht haben: an die Nachbarn hinter den Tischen, an alle, die mit Kreide, Luftballons und Pappschildern den Weg gewiesen haben, und an die vielen Besucher, die sich von der Kälte nicht abhalten ließen. Für uns war Kleinenbroich ein schöner Abschluss der Saison.

Du willst wissen, wann der nächste Hofflohmarkt in deiner Nähe stattfindet, oder selbst einen in deine Straße holen? Dann schau auf www.hoffloh.de oder hol dir direkt die App.

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Und eine Bitte zum Schluss: Wenn dir die App gefällt, bewerte sie im App Store oder bei Google Play. Jede Bewertung hilft uns, HofFloh bekannter zu machen.

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