Unausgesprochene Regeln auf dem Hofflohmarkt: Besucher-Edition

Unausgesprochene Regeln auf dem Hofflohmarkt: Besucher-Edition

Unausgesprochene Regeln auf dem Hofflohmarkt: Besucher-Edition

Hofflohmarkt bedeutet nicht nur Trödeln, Feilschen und Schnäppchenjagd. Es geht auch um Nachbarschaft, Begegnungen und ein gutes Miteinander. Und genau deshalb gibt es sie: diese kleinen, unausgesprochenen Regeln, an die sich irgendwie fast alle halten, ohne dass sie irgendwo offiziell stehen.

Wir haben unsere Community gefragt, welche ungeschriebenen Hofflohmarkt-Regeln für sie dazugehören. Herausgekommen sind viele kleine Selbstverständlichkeiten, die am Ende oft den Unterschied machen zwischen stressigem Ramschmarkt und richtig schöner Hofflohmarkt-Atmosphäre.

Hier kommt unsere Besucher-Edition der unausgesprochenen Hofflohmarkt-Regeln:

1. Fair handeln gehört dazu. Respekt aber auch.

Ein bisschen Feilschen gehört auf dem Hofflohmarkt natürlich dazu. Aber wenn jemand für einen ohnehin günstigen Artikel 1 Euro haben möchte, muss daraus keine Grundsatzdiskussion werden. Wer versucht, jeden Preis extrem herunterzuhandeln, obwohl keine Mängel vorliegen, sorgt selten für gute Stimmung.

„Man bleibt beim Verhandeln freundlich und fair. Ein bisschen Feilschen gehört dazu, aber ohne jemanden lächerlich zu machen oder den Wert der Dinge komplett kleinzureden.“ sagt Julia aus Köln.

2. Kinder sind keine Verhandlungsgegner

Viele Kinder verkaufen auf Hofflohmarktständen ihre eigenen Spielsachen oder kaufen mit ihrem Taschengeld ein. Genau deshalb drücken viele Erwachsene hier eher mal ein Auge zu oder geben freiwillig einen kleinen Nachlass. Denn mal ehrlich: Niemand möchte einem Kind wegen 50 Cent die letzte Pokémon-Karte ausreden.

„Kinder bekommen eher ein Lächeln und einen kleinen Nachlass als harte Preisverhandlungen.“ mein Elif aus Bonn

3. Nicht ungefragt in geschlossenen Kisten wühlen

Der Hofflohmarkt hat noch gar nicht offiziell begonnen und trotzdem wird schon in halb aufgebauten Kisten gestöbert? Für viele Verkäufer:innen ist das ein No-Go. Deshalb gilt meistens: Erst kurz fragen, bevor man irgendwo hineingreift oder bereits während des Aufbaus losstöbert.

4. Stand so hinterlassen, wie man ihn vorgefunden hat

Kurz etwas anschauen? Natürlich. Alles auseinanderziehen und danach einfach liegenlassen? Eher schwierig. Gerade auf Hofflohmarktständen steckt oft viel Zeit und Mühe im Aufbau. Deshalb gehört es für viele einfach dazu, Dinge wieder ordentlich zurückzustellen.

„Man wühlt nicht alles durcheinander, sondern hinterlässt den Stand so, wie man ihn vorgefunden hat oder auch selbst gern vorfinden würde.“ betont Stephan aus Münster

HofFloh-Starter-Paket

5. Reserviert ist reserviert

„Ich komme gleich wieder“ zählt auf vielen Hofflohmarktständen tatsächlich noch etwas. Wenn etwas reserviert wird, verlassen sich beide Seiten meistens darauf, dass die Absprache gilt. Genau das macht den Unterschied zu anonymen Online-Kleinanzeigen aus.

„Ein Handschlag oder ein klares ‚Ich komme gleich wieder‘ sollte etwas wert sein.“ Rachel aus Leverkusen

6. Der Hofflohmarkt lebt auch von Gesprächen

Natürlich geht es ums Kaufen und Verkaufen. Aber genauso oft entstehen Gespräche über alte Spielsachen, Nachbarschaft, den Stadtteil oder einfach das Leben. Und genau das macht Hofflohmärkte für viele Menschen besonders.

„Unsere Stände leben nicht nur vom Kaufen und Verkaufen, sondern davon, dass Nachbar:innen miteinander ins Gespräch kommen.“ sagt Sarah aus Düsseldorf

Du möchtest selbst einen Hofflohmarkt in deiner Nachbarschaft starten?

Vielleicht hast du jetzt auch Lust bekommen, in deiner Straße oder deinem Viertel selbst einen Hofflohmarkt auf die Beine zu stellen.

Genau dafür gibt es HofFloh. Über unsere Plattform kannst du einen Hofflohmarkt in deiner Nachbarschaft vorschlagen und andere Menschen aus deinem Viertel zum Mitmachen einladen. Die teilnehmenden Höfe und Stände werden auf einer interaktiven Karte sichtbar, sodass Besucher:innen direkt sehen, wo sie stöbern können.

So wird aus vielen einzelnen Ständen ein gemeinsamer Hofflohmarkt im Viertel. Einfach, lokal und direkt vor der eigenen Haustür.

Hofflohmarkt vorbereiten: Die praktische 5-Tage-Checkliste für deinen Stand

Hofflohmarkt vorbereiten: Die praktische 5-Tage-Checkliste für deinen Stand

Hofflohmarkt vorbereiten: Die praktische 5-Tage-Checkliste für deinen Stand

Ein Hofflohmarkt ist die perfekte Gelegenheit, um Keller, Schränke, Kinderzimmer oder Garage auszumisten und gleichzeitig einen schönen Tag in der Nachbarschaft zu verbringen. Damit dein Stand am Markttag nicht in Stress ausartet, lohnt sich eine gute Vorbereitung. Die gute Nachricht ist: Du musst nicht wochenlang planen. Mit ein paar einfachen Schritten kannst du deinen Hofflohmarkt Stand auch in den letzten Tagen vor dem Termin entspannt vorbereiten.

Diese Checkliste hilft dir dabei, den Überblick zu behalten. Vom ersten Sortieren über die Preisgestaltung bis zum Standaufbau am Tag selbst findest du hier praktische Tipps, mit denen dein Hof, deine Garage oder deine Einfahrt schnell flohmarkttauglich wird.

5 Tage vorher: Aussortieren und grob planen

Fünf Tage vor dem Hofflohmarkt ist der beste Zeitpunkt, um einmal durchzugehen, was du verkaufen möchtest. Schau in Keller, Abstellraum, Kinderzimmer, Kleiderschrank, Garage oder Dachboden und sammle alles, was noch gut erhalten ist, aber bei dir nicht mehr gebraucht wird.

Besonders gut eignen sich für einen Hofflohmarkt Dinge, die sich unkompliziert mitnehmen lassen: Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher, Deko, Haushaltswaren, Geschirr und und und… Wichtig ist, dass die Sachen sauber, vollständig und noch nutzbar sind. Alles, was kaputt, stark verschmutzt oder unvollständig ist, solltest du lieber aussortieren oder klar kennzeichnen, damit es später keine Enttäuschung gibt.

Überlege außerdem, wo dein Stand am besten stehen kann. Ist der Hof gut sichtbar? Gibt es eine Garage, falls es regnet? Kannst du eine Einfahrt nutzen? Brauchst du einen Tisch, Kleiderständer oder ein paar Kisten? Je früher du das grob planst, desto entspannter wird der Rest der Vorbereitung.

4 Tage vorher: Sortieren, Kategorien bilden und erste Kisten packen

Wenn du weißt, was du verkaufen möchtest, geht es ans Sortieren. Das klingt erst einmal nach zusätzlicher Arbeit, macht deinen Hofflohmarkt Stand aber später deutlich übersichtlicher. Teile deine Sachen am besten in einfache Kategorien ein, zum Beispiel Kleidung, Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher, Deko, Haushalt, Technik oder Kleinkram.

Gerade bei vielen kleinen Dingen helfen Kisten oder Körbe. Eine Bücherkiste, eine Spielzeugkiste oder eine typische 1-Euro-Kiste machen es Besucher:innen leichter, schnell etwas zu entdecken.

Wenn du Kleidung verkaufst, lohnt es sich, sie nach Größen oder Zielgruppen zu sortieren. Kinderkleidung nach Größe, Erwachsenenkleidung nach Art oder Saison. Das muss nicht perfekt sein, aber eine einfache Struktur spart dir am Markttag viele Nachfragen und sorgt dafür, dass Interessierte schneller finden, wonach sie suchen.

3 Tage vorher: Preise überlegen und Schilder vorbereiten

Drei Tage vor dem Hofflohmarkt solltest du dir Gedanken über die Preise machen. Du musst nicht jedes einzelne Teil mit einem Etikett versehen, aber eine grobe Preisstruktur hilft enorm. Viele Besucher:innen kaufen schneller, wenn sie ungefähr wissen, woran sie sind.

Praktisch sind einfache Preisgruppen. Zum Beispiel eine Kiste mit Artikeln für 1 Euro, ein Tisch mit Sachen für 2 bis 5 Euro oder einzelne besondere Stücke mit einem eigenen Preis. Bei Kleidung kannst du mit Schildern arbeiten wie „T-Shirts 2 Euro“, „Kinderhosen 3 Euro“ oder „Jacken ab 5 Euro“. So bleibt dein Stand übersichtlich und du musst nicht bei jedem Teil neu überlegen.

Bereite außerdem kleine Schilder vor. Das können einfache Zettel sein, die du mit Klebeband befestigst, oder kleine Aufsteller aus Karton. Auch Hinweise wie „Alles aus dieser Kiste 1 Euro“, „Frag gerne nach dem Preis“ oder „PayPal möglich“ können hilfreich sein. Wenn du bei bestimmten Dingen einen festen Preis möchtest, solltest du ihn klar auszeichnen.

>> Hilfreiche Vorlagen für Preisschilder und mehr findest du übrigens kostenfrei in unserem Download-Bereich.

2 Tage vorher: Nachbarschaft informieren und Stand sichtbar machen

Ein Hofflohmarkt lebt davon, dass viele Menschen im Viertel davon erfahren. Deshalb ist zwei Tage vorher ein guter Zeitpunkt, noch einmal aktiv Werbung zu machen. Teile den Link zur Karte in deinem WhatsApp Status, in Nachbarschaftsgruppen, in der Kita Gruppe, im Sportverein oder dort, wo du lokal gut vernetzt bist. Oft kommen Besucher:innen nicht über große Werbung, sondern weil jemand aus der Nachbarschaft ihnen davon erzählt.

Sprich auch direkte Nachbar:innen an. Vielleicht möchte noch jemand spontan mitmachen (bei HofFloh gibt es keinen Anmedleschluss!) oder wenigstens am Markttag vorbeikommen. Je mehr Stände in einer Straße oder einem Viertel sichtbar sind, desto attraktiver wird der Hofflohmarkt für alle. Besucher:innen planen ihre Route oft danach, wo mehrere Stände nah beieinander liegen.

Ein Hinweis am Gartenzaun, im Hausflur oder im Fenster macht deinen Stand sichtbarer. Nutze dafür unsere vorgefertigten Flyer und Plakate.

HofFloh-Starter-Paket

1 Tag vorher: Alles bereitstellen und den Ablauf durchdenken

Am Tag vor dem Hofflohmarkt solltest du alles so vorbereiten, dass du morgens nicht hektisch suchen musst. Stelle Tische, Kleiderstangen, Kisten, Decken, Stühle, Sonnenschirm oder Pavillon bereit. Prüfe, ob du genug Wechselgeld hast und lege dir eine kleine Kasse, Bauchtasche oder Geldbox zurecht.

Denke auch an praktische Kleinigkeiten, die am Markttag schnell wichtig werden können: Klebeband, Stift, Papier, Schere, Müllbeutel, Tüten, Powerbank, Getränke, Snacks und bei Bedarf eine Plane gegen Regen. Wenn du empfindliche Ware hast, solltest du überlegen, wie du sie schnell abdecken oder in Sicherheit bringen kannst.

Schau außerdem noch einmal auf deine Eintragung in der HofFloh-Karte. Ist deine Adresse korrekt? Hast du passende Kategorien ausgewählt? Gibt es eine kurze Beschreibung, die Besucher:innen hilft? Gerade Hinweise wie „viele Kinderkleidung“, „Bücher und Deko“, „Spielzeug und Haushaltswaren“ oder „kleine Möbel“ können dafür sorgen, dass mehr Menschen gezielt bei dir vorbeischauen.

Am Tag selbst: Früh aufbauen, entspannt bleiben und sichtbar sein

Am Hofflohmarkt-Tag lohnt es sich, etwas früher aufzustehen und den Stand in Ruhe aufzubauen. Plane genug Zeit ein, damit du nicht erst fertig bist, wenn die ersten Besucher:innen schon vor dir stehen. Stelle die spannendsten oder schönsten Teile gut sichtbar nach vorne. Dinge, die Aufmerksamkeit erzeugen, helfen dabei, Menschen an deinen Stand zu ziehen.

Achte darauf, dass dein Stand gut erkennbar ist. Ein Schild, Luftballons, ein Plakat oder ein offenes Hoftor können einen großen Unterschied machen. Viele Besucher:innen laufen durch die Straßen und entscheiden spontan, wo sie stehen bleiben. Je einladender dein Stand wirkt, desto eher kommen sie näher.

Bleib beim Verkaufen möglichst entspannt. Nicht jede Person kauft etwas, manche stöbern nur, andere wollen verhandeln. Das gehört zum Hofflohmarkt dazu. Eine freundliche Atmosphäre macht oft mehr aus als der perfekte Preis. Und manchmal entstehen genau daraus die schönsten Gespräche mit Menschen aus der Nachbarschaft.

Du möchtest selbst einen Hofflohmarkt in deiner Nachbarschaft starten?

Vielleicht hast du jetzt auch Lust bekommen, in deiner Straße oder deinem Viertel selbst einen Hofflohmarkt auf die Beine zu stellen.

Genau dafür gibt es HofFloh. Über unsere Plattform kannst du einen Hofflohmarkt in deiner Nachbarschaft vorschlagen und andere Menschen aus deinem Viertel zum Mitmachen einladen. Die teilnehmenden Höfe und Stände werden auf einer interaktiven Karte sichtbar, sodass Besucher:innen direkt sehen, wo sie stöbern können.

So wird aus vielen einzelnen Ständen ein gemeinsamer Hofflohmarkt im Viertel. Einfach, lokal und direkt vor der eigenen Haustür.

Wie aus einer Idee ein Hofflohmärkte wurden: Stolberg-Auf der Liester zeigt, wie’s geht

Wie aus einer Idee ein Hofflohmärkte wurden: Stolberg-Auf der Liester zeigt, wie’s geht

Wie aus einer Idee ein Hofflohmärkte wurden: Stolberg-Auf der Liester zeigt, wie’s geht

Ganz häufig beginnt ein Hofflohmarkt mit der simplen Idee eines Einzelnen, so wie in Stolberg.

In Stolberg – auf der Liester war es Markus vom Ortsverein „Lebendige Liester“, der auf uns zugekommen ist. Seine Motivation: die Nachbarschaft wieder stärker zusammenbringen und einen Anlass schaffen, bei dem Menschen im Viertel miteinander ins Gespräch kommen.

Gemeinsam haben wir den Hofflohmarkt über unsere Plattform aufgesetzt. Und was dann passiert ist, hat selbst uns beeindruckt.

Bild vom Frühstücksbuffett

Über 60 Nachbar:innen haben mitgemacht

Für den allerersten Hofflohmarkt in Liester haben sich direkt über 60 Haushalte angemeldet. 

Ein Zeichen dafür, wie groß das Bedürfnis nach genau solchen Formaten ist.

Sebastian und Andrea waren selbst vor Ort und wie so oft vor einem Hofflohmarkt waren wir gespannt: Wie wird die Stimmung sein? Kommen genug Menschen? Funktioniert das Konzept auch hier?

Nach 3,5 Stunden vor Ort können wir sagen: Ja, und wie!

Andrea und Basti im Auto
HofFloh-Stoffbeutel

Genau das, warum wir HofFloh gegründet haben

Was uns besonders gefreut hat: Viele Gespräche vor Ort haben genau das bestätigt, was uns damals zur Gründung bewegt hat.

Immer wieder haben wir gehört, dass klassische Flohmärkte für viele einfach nicht in den Alltag passen. Früh morgens aufstehen, das Auto beladen, auf einen Parkplatz fahren, alles aufbauen… Gerade mit Kindern ist das oft kaum machbar.

Beim Hofflohmarkt ist das anders. Man bleibt vor der eigenen Haustür, im Garten, auf der Einfahrt oder vor der Garage. Die Kinder können selbst durchs Viertel laufen und nach kleinen Schätzen suchen, während man gleichzeitig mit Nachbar:innen ins Gespräch kommt. Und ganz nebenbei bekommen Dinge ein neues Leben.

Martin beim Flyer verteilen

Lebendige Straßen und ein Treffpunkt im Ortszentrum

Im Ortszentrum gab es einen zentralen Treffpunkt mit Essen, Getränken und ein bisschen Musik. Bratwurst, Pommes, Waffeln und Kaffee. Das hat unserer Meinung nach zusätzlich dafür gesorgt, dass Menschen zusammenkommen, verweilen und sich austauschen.

Auf den Straßen war richtig was los: Familien, Paare, ältere Menschen. Viele waren unterwegs, haben gestöbert, geschaut oder einfach die Atmosphäre genossen.

Ein großer Teil des Erfolgs lag auch in der Zusammenarbeit mit den „Lebendigen Listern“.

Der Verein hat vor Ort unglaublich viel bewegt: mit Flyern, Postern und der eigenen Kommunikation im Viertel. In Kombination mit unseren Materialien, der Plattform und den Tipps zur Vorbereitung hat das genau die richtige Dynamik erzeugt.

Das zeigt sehr schön, was möglich ist, wenn lokales Engagement und digitale Infrastruktur zusammenkommen.

„Gerne wieder“

Ein Satz ist uns an diesem Tag besonders oft begegnet: „Das machen wir nächstes Jahr wieder.“ Und genau das ist für uns das schönste Feedback.

Nach 3,5 Stunden vor Ort sind wir mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gefahren. Und mit der Bestätigung, dass Hofflohmärkte genau das leisten können, was wir uns vorgenommen haben: Nachbarschaften zusammenbringen, unkompliziert, lokal und mit ganz viel Atmosphäre.

Du willst wissen, wann der nächste Hofflohmarkt in deiner Nähe stattfindet – oder selbst an einem teilnehmen? Dann schau auf www.hoffloh.de oder hol dir direkt die App!

Saisonstart in Köln-Sülz: 60 Höfe, volle Straßen und beste Stimmung

Saisonstart in Köln-Sülz: 60 Höfe, volle Straßen und beste Stimmung

Saisonstart in Köln-Sülz: 60 Höfe, volle Straßen und beste Stimmung

Der Auftakt in die neue HofFloh-Saison hätte kaum besser laufen können: Beim Hofflohmarkt in Köln-Sülz haben rund 60 Stände mitgemacht. Und wir waren auch selbst vor Ort, um uns ein Bild zu machen und die erste Flohmarkt-Luft des Jahres zu schnuppern.

Hofflohmarkt in Köln-Sülz

Zwischen Flohmarktschätzen und Nachbarschaft

Schon beim ersten Rundgang wurde klar: Das fühlt sich gut an.

Überall standen Menschen vor ihren Höfen, haben ihre Sachen aufgebaut, miteinander gesprochen, gelacht, gehandelt. Viele Besucher:innen sind nicht nur gezielt von Stand zu Stand gegangen, sondern einfach durch die Straßen geschlendert und haben sich treiben lassen.

Das Wetter hat dabei perfekt mitgespielt: etwas sonnig, angenehm, genau richtig, um ohne Eile zu stöbern und sich Zeit zu lassen.

Vintage, Kleidung und viele kleine Entdeckungen

Auch das Angebot konnte sich sehen lassen. Besonders auffällig war der Vintage-Fokus an vielen Ständen. Genau das, was viele Besucher:innen suchen, wenn sie auf einen Hofflohmarkt gehen.

Dazu kam eine bunte Mischung aus:

  • Damenbekleidung

  • Deko und Wohnaccessoires

  • kleinen Einzelstücken mit Geschichte

Gerade diese Vielfalt macht ja häufig den Reiz aus: Man weiß nie genau, was man findet – aber fast immer entdeckt man etwas.

    Stimmen aus der Nachbarschaft

    Besonders schön war für uns, mit vielen von euch persönlich zu sprechen und auch im Nachgang Feedback aus unseren Umfragen zu lesen.

    Viele haben beschrieben, dass sie deutlich mehr Besuch hatten als erwartet und den ganzen Tag über immer wieder neue Menschen an ihren Stand kamen.

    Gleichzeitig wurde immer wieder die besondere Atmosphäre hervorgehoben: dass man unkompliziert ins Gespräch kommt, Nachbar:innen kennenlernt und sich der Flohmarkt eher wie ein gemeinsames Event im Viertel anfühlt als wie ein klassischer Verkaufstag.

    Und auch das hören wir besonders gerne: Für einige von euch steht jetzt schon fest, dass ihr im nächsten Jahr wieder dabei seid.

      Weitere Impressionen vom Hofflohmarkt in Köln-Sülz

      Hofflohmarkt ohne Hof? So kannst du trotzdem mitmachen

      Hofflohmarkt ohne Hof? So kannst du trotzdem mitmachen

      Hofflohmarkt ohne Hof? So kannst du trotzdem mitmachen

      Wenn man das Wort Hofflohmarkt hört, denken viele zuerst an ein klassisches Einfamilienhaus mit Garten, Einfahrt und großem Innenhof. Und tatsächlich gilt bei HofFloh: Der Verkauf findet auf privaten Flächen statt. Öffentliche Wege oder Bürgersteige dürfen dafür nicht genutzt werden.

      Das bedeutet aber nicht, dass nur Eigenheimbesitzer:innen mitmachen können. Ganz im Gegenteil: Viele der schönsten Hofflohmarkt-Stände entstehen in Mehrfamilienhäusern gemeinsam mit der Hausgemeinschaft. Und oft entstehen dabei sogar besonders lebendige kleine Flohmarkt-Hotspots.

      Die entscheidende Frage ist also nicht:

      „Habe ich einen eigenen Hof?“

      sondern vielmehr:

      „Welche privaten Flächen gibt es rund ums Haus?“

      Gemeinschaftsflächen im Mehrfamilienhaus nutzen

      Viele Mehrfamilienhäuser haben Flächen, die sich perfekt für einen Hofflohmarkt eignen:

      • Innenhöfe

      • Garageneinfahrten

      • Stellplätze

      • Vorgärten

      • gemeinschaftliche Gartenflächen

      Wenn mehrere Parteien mitmachen, entsteht schnell ein kleiner Flohmarkt mit mehreren Ständen. Und das ist auch für Besucher:innen besonders attraktiv. Statt nur einen einzelnen Stand zu entdecken, können sie gleich durch mehrere Stände stöbern.

      Unsere Erfahrung zeigt: Je mehr Nachbar:innen sich zusammentun, desto lebendiger wird der Hofflohmarkt.

      Einfach gemeinsam mit den Nachbar:innen organisieren

      Vielleicht kennst du es selbst: Man wohnt teilweise jahrelang Tür an Tür und hat trotzdem kaum miteinander gesprochen. Ein Hofflohmarkt kann genau dafür ein schöner Anlass sein.

      Oft reicht schon ein kurzer Aushang im Hausflur oder eine Nachricht in der Haus-WhatsApp-Gruppe: „Wer hätte Lust, beim Hofflohmarkt mitzumachen?“ Und plötzlich entstehen mehrere Stände im Innenhof oder auf den Stellplätzen.

      Vermieter:in oder Hausverwaltung? Meist kein Problem

      Manche fragen sich, ob man vorher die Hausverwaltung oder den Vermieter informieren muss. Unsere Erfahrung aus vielen Hofflohmärkten zeigt: In den meisten Fällen wird das sogar begrüßt.

      Ein Hofflohmarkt ist schließlich:

      • zeitlich begrenzt

      • auf privater Fläche

      • eine nachbarschaftliche Aktion

      Viele Vermieter:innen finden die Idee sogar gut, weil sie das Gemeinschaftsgefühl im Haus stärkt. Ein kurzer Hinweis oder eine freundliche Anfrage reicht meistens völlig aus.

      Fazit: Hofflohmarkt geht auch ohne Eigenheim

      Ein eigener Hof ist natürlich praktisch, aber keine Voraussetzung.

      Wichtig ist nur, dass du eine private Fläche nutzen kannst. Und gerade in Mehrfamilienhäusern entstehen oft besonders schöne Flohmärkte, weil mehrere Nachbar:innen zusammen mitmachen.

      Manchmal braucht es nur eine Person, die den ersten Schritt macht und sagt: „Lass uns das einfach mal ausprobieren.“ Und genau daraus entstehen dann die schönsten Hofflohmarkt-Tage.

      Du möchtest einen Hofflohmarkt in deiner Nachbarschaft starten Dann schau in unserer App vorbei oder schlag direkt einen Nachbarschaftsflohmarkt vor.

      Alle Infos und die aktuellen Termine findet ihr hier: www.hoffloh.de/events