Kölner Sonntagsverbot für Hofflohmärkte sorgt für Unverständnis

Kölner Sonntagsverbot für Hofflohmärkte sorgt für Unverständnis

Kölner Sonntagsverbot für Hofflohmärkte: Kölner Start-up HofFloh kritisiert Vorgehen der Stadt Köln

Diese Woche erreichte uns eine Nachricht, die viele von euch – und auch uns – nachdenklich gestimmt hat: Die Stadt Köln verweist plötzlich auf das Feiertagsgesetz und untersagt Hofflohmärkte an Sonntagen. Das sorgt nicht nur bei vielen Nachbar:innen, die mit großem Engagement ihre Hofflohmärkte vorbereitet haben, für Irritation. Auch wir als Plattform HofFloh können diese Haltung nicht nachvollziehen.

Was ist passiert?

Während Hofflohmärkte in Köln über Jahre hinweg sonntags stattgefunden haben – ohne Beanstandung –, scheint es nun eine Kehrtwende zu geben. Ein Verweis auf das Feiertagsgesetz reicht offenbar aus, um langjährig etablierte, nachbarschaftliche Veranstaltungen infrage zu stellen. Und das, obwohl es keine konkrete gesetzliche Änderung gab – und keine offizielle Kommunikation mit uns als Plattform.

Warum wir das kritisch sehen

Hofflohmärkte sind weit mehr als das reine Verkaufen gebrauchter Dinge. Sie sind Ausdruck von gelebter Nachbarschaft, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt. Menschen begegnen sich, tauschen sich aus, lernen ihre Nachbar:innen kennen – ganz ohne Konsumzwang. Gerade in einer Zeit, in der soziale Bindungen brüchiger werden und Klimaschutz dringender denn je ist, sind solche Formate wichtiger denn je.

„Die Stadt setzt mit dieser Haltung ein vollkommen falsches Signal – gegen bürgerschaftliches Engagement, gegen Nachhaltigkeit und gegen sozialen Zusammenhalt in der Nachbarschaft“, sagt Sebastian Schmitz, Geschäftsführer von HofFloh.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir halten an den geplanten Veranstaltungen im September – u.a. in Rath-Heumar und Brück – weiterhin fest. Gleichzeitig sind wir im Austausch mit der Stadt Köln und haben auch die Ratsfraktionen angeschrieben, um ein klares politisches Statement einzuholen. Bisher leider ohne persönliche Rückmeldung – aber wir bleiben dran.

Wichtig ist uns auch: Bislang gab es keine offizielle Kontaktaufnahme oder gar Bußgeldandrohungen gegenüber uns als Plattformanbieter.

Was du tun kannst

Wir glauben weiterhin an das Potenzial und den Wert von Hofflohmärkten – auch am Sonntag. Falls du als Gastgeber:in deines Hofflohmarkts lieber auf einen anderen Termin (z. B. Samstag) ausweichen möchtest, kannst du das ganz einfach selbstständig in deinem Account unter „Mein HofFloh“ ändern.

Wir beobachten die Entwicklungen weiter genau und halten euch auf dem Laufenden.

Wann ist der beste Tag für meinen Hofflohmarkt? 5 Tipps für die perfekte Terminwahl

Wann ist der beste Tag für meinen Hofflohmarkt? 5 Tipps für die perfekte Terminwahl

Wann ist der beste Tag für meinen Hofflohmarkt? 5 Tipps für die perfekte Terminwahl

Ein Hofflohmarkt lebt von vielen Faktoren. Aber einer der wichtigsten ist der richtige Termin. Denn auch mit dem schönsten Stand, der besten Deko und den coolsten Schnäppchen bringt es wenig, wenn kaum jemand vorbeikommt. Zum Glück lässt sich das zu einem großen Teil vermeiden. Mit ein bisschen Planung kannst du dafür sorgen, dass dein Hofflohmarkt zum echten Besuchermagnet wird.

Hier kommen 5 praktische Tipps, wie du den optimalen Tag für deinen Hofflohmarkt findest:

✅ Checke regionale Veranstaltungen

Bevor du deinen Termin festlegst, lohnt sich ein Blick in den lokalen Veranstaltungskalender. Gibt es am gleichen Tag ein Stadtfest, einen Spendelauf, ein Weinfest oder ein großes Konzert? Das kann entweder Konkurrenz oder auch ein Vorteil sein – je nach Lage und Zielgruppe. Bei großen Events in der Nähe sind viele potenzielle Besucher:innen bereits anderweitig unterwegs.

🤓 Unser HofFloh-Tipp:

Achte auch auf Termine in Nachbarorten. Gerade bei ländlichen Hofflohmärkten kann es sonst passieren, dass sich die Besuchermenge aufteilt und ihr in eine lose-lose-Situation geratet. 

✅ Vermeide Ferienbeginn und lange Wochenenden

Die Ferienzeit ist Flucht und Segen zugleich. Warum? Die einen sind im Urlaub und nicht Zuhause, die anderen haben zwar Ferien, aber bleiben Zuhause und freuen sich über Programm vor Ort. Vorsichtig solltest du dennoch sein bei Ferienstarts, Brückentagen und Feiertags-Wochenenden. Diese können die Besuchszahl deutlich drücken, weil viele Menschen wegfahren oder anderes vorhaben.

🤓 Unser HofFloh-Tipp:

Ein Blick in den Ferienkalender deines Bundeslands hilft bei der Entscheidung. Die Ferien per se ausklammern, würden wir dennoch nicht.

✅ Koordiniere dich mit der Nachbarschaft

Ein einzelner Stand ist charmant – keine Frage. Eine ganze Straße oder ein ganzer Stadtteil macht aber den Reiz eines Hofflohmarkts aus. Frag also frühzeitig bei Nachbar:innen nach: Wer hätte noch Lust mitzumachen? Gibt es schon Überlegungen für ein gemeinsames Datum?

Je größer die Gruppe, desto attraktiver wird der Hofflohmarkt für Besuchende – und lässt die Urlaubskasse klingeln.

✅ Bleib flexibel - nutze HofFloh

Mit der HofFloh-App kannst du nicht nur deinen eigenen Flohmarkt unkompliziert anmelden – du kannst ihn auch jederzeit bearbeiten. Wenn sich kurzfristig etwas ändert oder du deinen Termin doch nochmal schieben willst, geht das ganz einfach selbstständig.

Und das Beste: In der App kannst du sehen, wann andere Hofflohmärkte in der Nähe geplant sind. Und etwas auf den fahrenden Zug aufspringen oder Überschneidungen mit Nachbarorten vermeiden. 

👉 Alle Infos & Anmeldung: www.hoffloh.de

Die größten No-Gos beim Flohmarktverkauf – und wie du sie vermeidest

Die größten No-Gos beim Flohmarktverkauf – und wie du sie vermeidest

Wann ist der beste Tag für meinen Hofflohmarkt? 5 Tipps für die perfekte Terminwahl

Ob klassischer Flohmarkt oder eigener Hofflohmarkt: Wer erfolgreich verkaufen will, sollte nicht nur gute Ware haben – sondern auch wissen, wie man sich (und seinen Stand) am besten präsentiert. Denn so charmant das Stöbern zwischen alten Schätzen auch ist – es gibt typische Fehler, die den Verkaufserfolg massiv ausbremsen können.

Wir haben die größten Flohmarkt-No-Gos für dich gesammelt – und verraten dir, wie du sie easy vermeidest.

❌ No-Go 1: Lieblos auf den Tisch geknallt

Ein bisschen Wühlen gehört auf Flohmärkten fast schon dazu – viele Besucher:innen lieben es, nach dem einen besonderen Stück zu stöbern, das irgendwo zwischen alten Büchern, Retro-Vasen und Schallplatten versteckt liegt. Aber: Zwischen einem charmanten Wühltisch und purem Chaos liegen Welten. Wenn dein Stand aussieht wie ein überquellender Abstellraum, ohne erkennbare Struktur, Beschriftung oder Sortierung, verlieren potenzielle Käufer:innen schnell das Interesse.

Denn wer schon beim ersten Blick überfordert ist, hat kaum Lust, sich durch einen Haufen ungeordneter Dinge zu kämpfen.

🤓 Unser HofFloh-Tipp:

Struktur ist das A und O! Gruppiere ähnliche Gegenstände, nutze kleine Kisten, Boxen oder Körbe zur Sortierung und platziere Highlights so, dass sie direkt ins Auge fallen. Beschrifte Kategorien oder Preise deutlich und schaffe so eine entspannte Atmosphäre, in der auch das Wühlen wieder Spaß macht – aber eben mit System.

❌ No-Go 2: Null Atmosphäre

Du kannst die schönsten Dinge verkaufen – wenn dein Stand keine Ausstrahlung hat, wird ihn kaum jemand wahrnehmen. Ein Tisch ohne Deko, daneben jemand, der still dasitzt und aufs Handy schaut: Das wirkt nicht nur unnahbar, sondern fast schon abweisend. Gerade auf einem Hofflohmarkt, wo es um Begegnung und Nachbarschaft geht, zählt der erste Eindruck mehr denn je.

Natürlich muss niemand zur Rampensau werden – aber wer offen, präsent und freundlich ist, schafft automatisch eine einladende Atmosphäre. Schon ein kurzer Blickkontakt, ein Lächeln oder ein netter Spruch können Wunder wirken. Und wenn dein Stand ein wenig Persönlichkeit zeigt – sei es durch ein paar Luftballons oder leise Hintergrundmusik – dann bleiben die Leute nicht nur stehen, sondern kommen auch gern ins Gespräch.

🤓 Unser HofFloh-Tipp:

Schaffe Atmosphäre! Überlege dir: Was macht meinen Stand besonders? An welchen Ständen bleibe ich gerne stehen? Ein kleiner Akzent durch Wimpelketten oder Luftballons, gute Stimmung und ein aufmerksames Auftreten sind oft entscheidender als die perfekte Ware.

❌ No-Go 3: Keine Preise – kein Plan?

Ein echter Hot Take unter Flohmarkt-Fans: Preise – ja oder nein? Während manche das Feilschen lieben und bewusst alles offenlassen, schrecken fehlende Preisangaben andere eher ab. Gerade introvertierte Besucher:innen zögern oft, etwas zu fragen – oder sie vermuten direkt „zu teuer“ und gehen weiter.

Natürlich muss nicht jeder einzelne Kaffeelöffel ein Preisschild haben. Aber eine grobe Orientierung hilft enorm: Eine Kiste „Alles 1 €“, ein Zettel „Kinderklamotten 1–3 €“ oder ein paar Highlights mit „VB“ (Verhandlungsbasis) ausgeschrieben – das gibt Struktur und setzt einen Preisanker, ohne das Feilschen zu verhindern. Im Gegenteil: Es erleichtert den Einstieg ins Gespräch und macht den Stand einladender.

🤓 Unser HofFloh-Tipp:

Mach’s den Leuten leicht. Ein paar klare Preisbereiche oder Zettel mit Beispielen schaffen Transparenz und senken die Hemmschwelle. Wer weiß, was etwas kostet, kauft schneller – oder feilscht mit mehr Freude.

Mit kleinen Handgriffen zur klingelnden Urlaubskasse

Ein erfolgreicher Flohmarktverkauf ist kein Hexenwerk – aber er braucht ein bisschen Vorbereitung, Klarheit und vor allem: Spaß an der Sache. Denk daran: Menschen kaufen nicht nur Dinge, sie kaufen Geschichten, gute Stimmung – und oft auch ein Lächeln.

Wenn du dir also vorgenommen hast, mal richtig auszumisten, Neues auszuprobieren oder einfach dein Viertel mit Leben zu füllen – dann ist HofFloh genau das Richtige für dich.

👉 Alle Infos & Anmeldung: www.hoffloh.de

Unser erster großer HofFloh-Community-Event in Leverkusen-Schlebusch

Unser erster großer HofFloh-Community-Event in Leverkusen-Schlebusch

Unser erster HofFloh Community-Event in Leverkusen-Schlebusch

Am Samstag, den 10. Mai 2025, war es so weit: In Leverkusen-Schlebusch, genauer gesagt im Viertel Leimbacher Berg, fand der erste große HofFloh-Community-Hofflohmarkt statt. Und was sollen wir sagen: Es war einfach wunderbar! 

Bild vom Frühstücksbuffett

Start mit Sonne, Vorfreude und ein bisschen Gänsehaut

Schon am Vormittag lag was in der Luft – ein Mix aus Vorfreude und ein bisschen Aufregung. Klar, wir hatten auf gutes Wetter gehofft, auf viele Besucher:innen, auf tolle Stimmung. Aber es war unser erster großer Community-Event – und ehrlich gesagt wussten wir nicht so richtig, was uns erwartet. Wird’s voll? Kommt das Konzept gut an? Läuft alles rund?

Umso schöner war es dann zu sehen, wie das Viertel zum Leben erwacht ist: Die Sonne war da, überall wurden Tische rausgestellt, Wimpel aufgehängt und Stände aufgebaut – mit ganz viel Liebe und Persönlichkeit. Über 60 Haushalte aus dem Leimbacher Berg waren dabei – und der ganze Tag hat einfach gezeigt: Ja, das hier funktioniert. Und wie!

Für viele war es der erste eigene Hofflohmarkt – und umso schöner war es zu sehen, mit wie viel Herz, Kreativität und Gemeinschaftsgeist das Viertel den Tag gestaltet hat.

Begegnungen, gute Gespräche und: richtig viele Besucher:innen

Die Stimmung? Locker, freundlich, lebendig. Viele nutzten den Tag nicht nur zum Verkaufen und Stöbern, sondern vor allem auch zum Kennenlernen der Nachbarschaft. Die Besucher:innen kamen nicht nur aus Schlebusch selbst, sondern auch aus anderen Stadtteilen und sogar aus Köln – und waren durchweg begeistert von der Idee hinter HofFloh. Einige erzählten uns, dass sie das Viertel vorher gar nicht kannten – und nun schon überlegen, selbst einen HofFloh in ihrer Nachbarschaft zu starten.

Besonders gefreut hat uns das mediale Interesse: Bereits im Vorfeld berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger über den geplanten Hofflohmarkt. Nach dem Event folgte sogar ein weiterer Artikel mit Eindrücken, Zitaten und Bildern vom Veranstaltungstag – inklusive Interviews mit Anwohner:innen.

Hier geht’s zum Nachbericht: Kölner Stadt-Anzeiger: HofFloh in Schlebusch

Weitere Impressionen vom Community-Event

Du willst selbst einen HofFlohmarkt mit deinen Nachbar:innen starten?

Für uns war der Community-HofFloh in Schlebusch mehr als nur ein erfolgreicher Tag. Er hat gezeigt: Die Idee funktioniert! 

Du willst wissen, wann der nächste Hofflohmarkt in deiner Nähe stattfindet – oder selbst einen organisieren? Dann schau auf www.hoffloh.de oder hol dir direkt die App! Wir helfen dir bei der Organisation – vom gemeinsamen Termin bis zur Bewerbung.

👉 Alle Infos & Anmeldung: www.hoffloh.de

Warum Hofflohmärkte echte Klimaschützer sind 🌍♻️

Warum Hofflohmärkte echte Klimaschützer sind 🌍♻️

Warum Hofflohmärkte echte Klimaschützer sind 🌍♻️

Wenn wir an Klimaschutz denken, kommen uns oft große politische Maßnahmen oder technologische Innovationen in den Sinn – Windräder, E-Autos, Solaranlagen. Was dabei oft vergessen wird: Auch unser Alltag birgt enormes Potenzial, das Klima zu schützen. Ein einfaches, charmantes Beispiel dafür sind Hofflohmärkte.

1. Jedes verkaufte Teil spart CO₂

Jedes Spielzeug, jede Jacke, jede Kaffeemaschine, die auf einem Hofflohmarkt ein zweites Leben bekommt, muss nicht neu produziert werden. Und das spart Ressourcen:

Herstellung von Kleidung = hoher Wasser- und Energieverbrauch

✅ Elektrogeräte = enthalten Metalle und seltene Erden

✅ Transport = oft weltweit und mit hohem CO₂-Ausstoß

Ein Hofflohmarkt wirkt hier wie ein lokales Recycling-Zentrum mit Charme.

2. Regional statt global

Der Weg vom Flohmarktstand bis zur neuen Besitzerin ist meist: zu Fuß um die Ecke. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu einem Onlinekauf aus Fernost. Keine Lieferketten, keine Verpackungslawinen, keine Retouren – dafür echtes Miteinander im Veedel.

3. Wertschätzung statt Wegwerfgesellschaft

Wer Dinge weitergibt, schätzt sie. Und wer auf einem Hofflohmarkt einkauft, tut das auch. Diese Haltung ist ein stiller, aber wirksamer Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft – ganz ohne moralischen Zeigefinger.

4. Klimaschutz beginnt im Kopf – und im Hinterhof

Wenn wir anfangen, Dinge zu teilen, umzunutzen oder weiterzugeben, verändert sich auch unsere Denkweise:

👉 Muss ich das wirklich neu kaufen?
👉 Kann ich es leihen, tauschen oder gebraucht bekommen?

Hofflohmärkte sind Orte, an denen genau dieser Perspektivwechsel ganz nebenbei passiert – bei Kaffee, Gesprächen und guter Laune.

Mehr als nur Trödel ...

Ein Hofflohmarkt ist mehr als Trödel – er ist gelebter Klimaschutz. Lokal, niedrigschwellig und mit echtem Impact. Und das Beste: Er macht auch noch Spaß.

🌱 Mach mit. Fürs Klima. Fürs Veedel. Für dich.

Mit HofFloh wird’s noch einfacher!

  • Wir liefern dir fertige Preisschilder, damit dein Stand professionell aussieht & Käufer:innen direkt wissen, was Sache ist. Download hier.
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