Wie aus einer Idee ein Hofflohmärkte wurden: Stolberg-Auf der Liester zeigt, wie’s geht
Ganz häufig beginnt ein Hofflohmarkt mit der simplen Idee eines Einzelnen, so wie in Stolberg.
In Stolberg – auf der Liester war es Markus vom Ortsverein „Lebendige Liester“, der auf uns zugekommen ist. Seine Motivation: die Nachbarschaft wieder stärker zusammenbringen und einen Anlass schaffen, bei dem Menschen im Viertel miteinander ins Gespräch kommen.
Gemeinsam haben wir den Hofflohmarkt über unsere Plattform aufgesetzt. Und was dann passiert ist, hat selbst uns beeindruckt.
Über 60 Nachbar:innen haben mitgemacht
Für den allerersten Hofflohmarkt in Liester haben sich direkt über 60 Haushalte angemeldet.
Ein Zeichen dafür, wie groß das Bedürfnis nach genau solchen Formaten ist.
Sebastian und Andrea waren selbst vor Ort und wie so oft vor einem Hofflohmarkt waren wir gespannt: Wie wird die Stimmung sein? Kommen genug Menschen? Funktioniert das Konzept auch hier?
Nach 3,5 Stunden vor Ort können wir sagen: Ja, und wie!
Genau das, warum wir HofFloh gegründet haben
Was uns besonders gefreut hat: Viele Gespräche vor Ort haben genau das bestätigt, was uns damals zur Gründung bewegt hat.
Immer wieder haben wir gehört, dass klassische Flohmärkte für viele einfach nicht in den Alltag passen. Früh morgens aufstehen, das Auto beladen, auf einen Parkplatz fahren, alles aufbauen… Gerade mit Kindern ist das oft kaum machbar.
Beim Hofflohmarkt ist das anders. Man bleibt vor der eigenen Haustür, im Garten, auf der Einfahrt oder vor der Garage. Die Kinder können selbst durchs Viertel laufen und nach kleinen Schätzen suchen, während man gleichzeitig mit Nachbar:innen ins Gespräch kommt. Und ganz nebenbei bekommen Dinge ein neues Leben.
Lebendige Straßen und ein Treffpunkt im Ortszentrum
Im Ortszentrum gab es einen zentralen Treffpunkt mit Essen, Getränken und ein bisschen Musik. Bratwurst, Pommes, Waffeln und Kaffee. Das hat unserer Meinung nach zusätzlich dafür gesorgt, dass Menschen zusammenkommen, verweilen und sich austauschen.
Auf den Straßen war richtig was los: Familien, Paare, ältere Menschen. Viele waren unterwegs, haben gestöbert, geschaut oder einfach die Atmosphäre genossen.
Ein großer Teil des Erfolgs lag auch in der Zusammenarbeit mit den „Lebendigen Listern“.
Der Verein hat vor Ort unglaublich viel bewegt: mit Flyern, Postern und der eigenen Kommunikation im Viertel. In Kombination mit unseren Materialien, der Plattform und den Tipps zur Vorbereitung hat das genau die richtige Dynamik erzeugt.
Das zeigt sehr schön, was möglich ist, wenn lokales Engagement und digitale Infrastruktur zusammenkommen.
„Gerne wieder“
Ein Satz ist uns an diesem Tag besonders oft begegnet: „Das machen wir nächstes Jahr wieder.“ Und genau das ist für uns das schönste Feedback.
Nach 3,5 Stunden vor Ort sind wir mit einem sehr guten Gefühl nach Hause gefahren. Und mit der Bestätigung, dass Hofflohmärkte genau das leisten können, was wir uns vorgenommen haben: Nachbarschaften zusammenbringen, unkompliziert, lokal und mit ganz viel Atmosphäre.
Du willst wissen, wann der nächste Hofflohmarkt in deiner Nähe stattfindet – oder selbst an einem teilnehmen? Dann schau auf www.hoffloh.de oder hol dir direkt die App!


