Saisonstart in Köln-Sülz: 60 Höfe, volle Straßen und beste Stimmung

Saisonstart in Köln-Sülz: 60 Höfe, volle Straßen und beste Stimmung

Saisonstart in Köln-Sülz: 60 Höfe, volle Straßen und beste Stimmung

Der Auftakt in die neue HofFloh-Saison hätte kaum besser laufen können: Beim Hofflohmarkt in Köln-Sülz haben rund 60 Stände mitgemacht. Und wir waren auch selbst vor Ort, um uns ein Bild zu machen und die erste Flohmarkt-Luft des Jahres zu schnuppern.

Hofflohmarkt in Köln-Sülz

Zwischen Flohmarktschätzen und Nachbarschaft

Schon beim ersten Rundgang wurde klar: Das fühlt sich gut an.

Überall standen Menschen vor ihren Höfen, haben ihre Sachen aufgebaut, miteinander gesprochen, gelacht, gehandelt. Viele Besucher:innen sind nicht nur gezielt von Stand zu Stand gegangen, sondern einfach durch die Straßen geschlendert und haben sich treiben lassen.

Das Wetter hat dabei perfekt mitgespielt: etwas sonnig, angenehm, genau richtig, um ohne Eile zu stöbern und sich Zeit zu lassen.

Vintage, Kleidung und viele kleine Entdeckungen

Auch das Angebot konnte sich sehen lassen. Besonders auffällig war der Vintage-Fokus an vielen Ständen. Genau das, was viele Besucher:innen suchen, wenn sie auf einen Hofflohmarkt gehen.

Dazu kam eine bunte Mischung aus:

  • Damenbekleidung

  • Deko und Wohnaccessoires

  • kleinen Einzelstücken mit Geschichte

Gerade diese Vielfalt macht ja häufig den Reiz aus: Man weiß nie genau, was man findet – aber fast immer entdeckt man etwas.

    Stimmen aus der Nachbarschaft

    Besonders schön war für uns, mit vielen von euch persönlich zu sprechen und auch im Nachgang Feedback aus unseren Umfragen zu lesen.

    Viele haben beschrieben, dass sie deutlich mehr Besuch hatten als erwartet und den ganzen Tag über immer wieder neue Menschen an ihren Stand kamen.

    Gleichzeitig wurde immer wieder die besondere Atmosphäre hervorgehoben: dass man unkompliziert ins Gespräch kommt, Nachbar:innen kennenlernt und sich der Flohmarkt eher wie ein gemeinsames Event im Viertel anfühlt als wie ein klassischer Verkaufstag.

    Und auch das hören wir besonders gerne: Für einige von euch steht jetzt schon fest, dass ihr im nächsten Jahr wieder dabei seid.

      Weitere Impressionen vom Hofflohmarkt in Köln-Sülz

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      Diese Woche erreichte uns eine Nachricht, die viele von euch – und auch uns – nachdenklich gestimmt hat: Die Stadt Köln verweist plötzlich auf das Feiertagsgesetz und untersagt Hofflohmärkte an Sonntagen. Das sorgt nicht nur bei vielen Nachbar:innen, die mit großem Engagement ihre Hofflohmärkte vorbereitet haben, für Irritation. Auch wir als Plattform HofFloh können diese Haltung nicht nachvollziehen.

      Was ist passiert?

      Während Hofflohmärkte in Köln über Jahre hinweg sonntags stattgefunden haben – ohne Beanstandung –, scheint es nun eine Kehrtwende zu geben. Ein Verweis auf das Feiertagsgesetz reicht offenbar aus, um langjährig etablierte, nachbarschaftliche Veranstaltungen infrage zu stellen. Und das, obwohl es keine konkrete gesetzliche Änderung gab – und keine offizielle Kommunikation mit uns als Plattform.

      Warum wir das kritisch sehen

      Hofflohmärkte sind weit mehr als das reine Verkaufen gebrauchter Dinge. Sie sind Ausdruck von gelebter Nachbarschaft, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt. Menschen begegnen sich, tauschen sich aus, lernen ihre Nachbar:innen kennen – ganz ohne Konsumzwang. Gerade in einer Zeit, in der soziale Bindungen brüchiger werden und Klimaschutz dringender denn je ist, sind solche Formate wichtiger denn je.

      „Die Stadt setzt mit dieser Haltung ein vollkommen falsches Signal – gegen bürgerschaftliches Engagement, gegen Nachhaltigkeit und gegen sozialen Zusammenhalt in der Nachbarschaft“, sagt Sebastian Schmitz, Geschäftsführer von HofFloh.

      Wie geht es jetzt weiter?

      Wir halten an den geplanten Veranstaltungen im September – u.a. in Rath-Heumar und Brück – weiterhin fest. Gleichzeitig sind wir im Austausch mit der Stadt Köln und haben auch die Ratsfraktionen angeschrieben, um ein klares politisches Statement einzuholen. Bisher leider ohne persönliche Rückmeldung – aber wir bleiben dran.

      Wichtig ist uns auch: Bislang gab es keine offizielle Kontaktaufnahme oder gar Bußgeldandrohungen gegenüber uns als Plattformanbieter.

      Was du tun kannst

      Wir glauben weiterhin an das Potenzial und den Wert von Hofflohmärkten – auch am Sonntag. Falls du als Gastgeber:in deines Hofflohmarkts lieber auf einen anderen Termin (z. B. Samstag) ausweichen möchtest, kannst du das ganz einfach selbstständig in deinem Account unter „Mein HofFloh“ ändern.

      Wir beobachten die Entwicklungen weiter genau und halten euch auf dem Laufenden.