Sonntagsverbot für Hofflohmärkte in Leverkusen gekippt – nach Einsatz des Start-ups HofFloh

Sonntagsverbot für Hofflohmärkte in Leverkusen gekippt – nach Einsatz des Start-ups HofFloh

Leverkusen erlaubt Hofflohmärkte endlich auch sonntags!

Was lange währt, wird endlich gut: Ab sofort dürfen in Leverkusen auch sonntags Hofflohmärkte stattfinden!

Für viele von euch eine große Erleichterung – und für uns ein echter Meilenstein, für den wir uns in den letzten Monaten stark gemacht haben.

Was war da eigentlich los?

Lange Zeit galt in Leverkusen ein Sonntagsverbot für Hofflohmärkte. Während also in vielen Städten an Sonntagen gemütlich gestöbert, verkauft und geplaudert wurde, war das in Leverkusen offiziell nicht erlaubt – mit Verweis auf das Feiertagsgesetz in NRW.

Das hat viele Nachbar:innen, vor allem Berufstätige und Familien, verständlicherweise frustriert. Denn: Gerade sonntags ist Zeit. Zeit für Begegnung, für Nachhaltigkeit, für Nachbarschaft.

Dann wurde HofFloh aktiv

Nach der erfolgreichen Aufhebung des Sonntagsverbots in Köln im Herbst 2025 haben wir von HofFloh auch das Gespräch mit dem Ordnungsamt Leverkusen gesucht. Immer wieder, mit viel Geduld, Freundlichkeit und einem klaren Ziel: Hofflohmärkte sollen auch hier möglich sein – auch am Sonntag.

Und jetzt ist es offiziell: Das Sonntagsverbot wurde aufgehoben! 🎉🥳

Martin Müller, Geschäftsführer und Co-Gründer von HofFloh

„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Leverkusen auf unser Gesprächsangebot eingegangen ist und sich für eine lebensnahe und zukunftsgerichtete Lösung entschieden hat. Hofflohmärkte sind gelebte Nachbarschaft, stehen für Nachhaltigkeit und fördern den sozialen Zusammenhalt – sie gehören in unsere Städte, auch am Sonntag.“

        Martin Müller, Geschäftsführer und Co-Gründer von HofFloh

Das sind die neuen Spielregeln in Leverkusen

Damit das Ganze im Einklang mit den lokalen Gegebenheiten funktioniert, gelten ein paar einfache Rahmenbedingungen:

Startzeit ab 11 Uhr, um Rücksicht auf die Gottesdienste zu nehmen

Keine Händler:innen oder gewerblichen Anbieter:innen

Keine Neuware – es soll ein echter Nachbarschafts-Flohmarkt bleiben

Martin Müller, Geschäftsführer und Co-Gründer von HofFloh

„Dass Leverkusen nun die Rahmenbedingungen für nachbarschaftliche Flohmärkte auch am Sonntag schafft, begrüßen wir sehr. Unser besonderer Dank gilt dem Ordnungsamt der Stadt Leverkusen, das offen für den Dialog war und unser Anliegen ernst genommen hat.“

       

Martin Müller, Geschäftsführer und Co-Gründer von HofFloh

Wie gehts weiter?

Ein großes Dankeschön geht an das Ordnungsamt Leverkusen, das offen für unsere Gespräche war und eine bürgernahe Entscheidung getroffen hat. 

Wir planen bereits die ersten Sonntags-Hofflohmärkte für 2026 in Leverkusen – stay tuned!

👉 Die aktuellen Termine findet ihr hier: www.hoffloh.de/events

Kölner Sonntagsverbot für Hofflohmärkte sorgt für Unverständnis

Kölner Sonntagsverbot für Hofflohmärkte sorgt für Unverständnis

Kölner Sonntagsverbot für Hofflohmärkte: Kölner Start-up HofFloh kritisiert Vorgehen der Stadt Köln

Diese Woche erreichte uns eine Nachricht, die viele von euch – und auch uns – nachdenklich gestimmt hat: Die Stadt Köln verweist plötzlich auf das Feiertagsgesetz und untersagt Hofflohmärkte an Sonntagen. Das sorgt nicht nur bei vielen Nachbar:innen, die mit großem Engagement ihre Hofflohmärkte vorbereitet haben, für Irritation. Auch wir als Plattform HofFloh können diese Haltung nicht nachvollziehen.

Was ist passiert?

Während Hofflohmärkte in Köln über Jahre hinweg sonntags stattgefunden haben – ohne Beanstandung –, scheint es nun eine Kehrtwende zu geben. Ein Verweis auf das Feiertagsgesetz reicht offenbar aus, um langjährig etablierte, nachbarschaftliche Veranstaltungen infrage zu stellen. Und das, obwohl es keine konkrete gesetzliche Änderung gab – und keine offizielle Kommunikation mit uns als Plattform.

Warum wir das kritisch sehen

Hofflohmärkte sind weit mehr als das reine Verkaufen gebrauchter Dinge. Sie sind Ausdruck von gelebter Nachbarschaft, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt. Menschen begegnen sich, tauschen sich aus, lernen ihre Nachbar:innen kennen – ganz ohne Konsumzwang. Gerade in einer Zeit, in der soziale Bindungen brüchiger werden und Klimaschutz dringender denn je ist, sind solche Formate wichtiger denn je.

„Die Stadt setzt mit dieser Haltung ein vollkommen falsches Signal – gegen bürgerschaftliches Engagement, gegen Nachhaltigkeit und gegen sozialen Zusammenhalt in der Nachbarschaft“, sagt Sebastian Schmitz, Geschäftsführer von HofFloh.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir halten an den geplanten Veranstaltungen im September – u.a. in Rath-Heumar und Brück – weiterhin fest. Gleichzeitig sind wir im Austausch mit der Stadt Köln und haben auch die Ratsfraktionen angeschrieben, um ein klares politisches Statement einzuholen. Bisher leider ohne persönliche Rückmeldung – aber wir bleiben dran.

Wichtig ist uns auch: Bislang gab es keine offizielle Kontaktaufnahme oder gar Bußgeldandrohungen gegenüber uns als Plattformanbieter.

Was du tun kannst

Wir glauben weiterhin an das Potenzial und den Wert von Hofflohmärkten – auch am Sonntag. Falls du als Gastgeber:in deines Hofflohmarkts lieber auf einen anderen Termin (z. B. Samstag) ausweichen möchtest, kannst du das ganz einfach selbstständig in deinem Account unter „Mein HofFloh“ ändern.

Wir beobachten die Entwicklungen weiter genau und halten euch auf dem Laufenden.